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Lebensmitteldiagnostik und Mikrosystemtechnik


Abbildung: Fluoreszierendes Magnetbead gebunden an E. Coli
Die hohen Anforderungen und Standards im Bereich Qualitätssicherung und Kontrolle vor allem in der Lebensmittelbranche verlangen einfache und preiswerte Messsysteme, die in der Lage sind, mit Hilfe einer schnellen, genauen und sicheren Nachweismethode Krankheitserreger und Kontaminationen in Lebensmitteln zu identifizieren und zu quantifizieren.

Ein Beispiel dafür ist eine Plattform, die auf der Kombination des segmentierten Flusses in Mikrokanälen mit der Technik der biomagnetischen Separation beruht (Entwicklung der TU Dresden und des iba Heiligenstadt). Diese Mikrosystem basierte Plattform detektiert einzelne Verderbniserreger (Mikroorganismen) aus komplexen Lebensmittelproben und ermöglicht so eine gravierende Verkürzug der Nachweiszeit von in der Regel mehreren Tagen auf 8 Stunden.

Da solche ?easy-to-use? Plattformen für breite Anwendungsbereiche der Lebensmittelbranche einsetzbar sein sollen, werden sie zunehmend modular aufgebaut und nutzen dabei die Vorteile der Miniaturisierung und der Mikrosystemtechnik. Die Modularität ermöglicht es, die Plattform an technischer Weiterentwicklungen, beispielsweise im Bereich der optischen Detektion, anzupassen und damit auf einem aktuellen Entwicklungsstand zu halten. Andererseits ermöglicht die Modularität die Anwendung auf ein breites Anwendungsspektrum im Bereich der Lebensmittelanalytik.


Abbildung: Plattform zur Detektion von Krankheitserregern in Lebensmitteln

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