Implantate im Spritzguss hergestellt
(Bio)-Polymere, Nanokomposite, Metalle und Keramiken werden am Fraunhofer Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung verwendet, um über das Spritzgussverfahren Implantate herzustellen. Eine Auswahl von Implantaten ist in der Abbildung dargestellt. So konnten durch den Mikro-Keramikspritzguss (CIM) Steigbügel (Nachbildung des kleinsten menschlichen Knochens im Ohr) kostengünstig in Serie gefertigt werden, Abbildung oben links. Für dieses Bauteil wurden Toleranzen unter 1% der Abmessungen, die zwischen 250 µm und 3 mm liegen, erreicht. Oben rechts dargestellt sind Herzklappenringe aus Titan (Ti) -Legierung, die über den Metallpulverspritzguss (MIM) realisiert wurden.
Das Spritzgussverfahren ermöglicht es somit Implantate aus den verschiedensten Materialien und Kompositen kostengünstig in großen Stückzahlen herzustellen.
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